Wasser speichern - Natur schützen - Zukunft sichern
Unsere Region ist geprägt von einer vielfältigen Kulturlandschaft mit Wiesen, Wäldern, Gewässern und Mooren sowie darin eingebetteten Siedlungen, Wegen und Straßen. Diese sollen durch gezielte Maßnahmen an das zukünftig zu erwartende Klima angepasst und widerstandsfähig gestaltet werden.
Der Klimawandel ist auch im Auerbergland deutlich spürbar: Starkregen und Überschwemmungen wechseln sich mit längeren Trockenphasen ab, Grundwasserstände sinken, und Landwirtschaft, Natur und Siedlungen geraten zunehmend unter Druck. Entwässerte Moore verstärken CO2-Emissionen und mindern die Biodiversität, steigende Temperaturen belasten besonders die Ortschaften.
Herausforderungen und Ziele
Niederschlagswasser soll wie ein Schwamm aufgenommen, gespeichert und zeitversetzt wieder abgegeben werden – statt schnell abzufließen und später zu fehlen. Natürliche Wasserspeicher wie Wiesen, Wälder und Moore werden gestärkt, Bäche naturnah gestaltet und Siedlungen besser vor Hochwasser geschützt. Dezentrale Maßnahmen – von Versickerungsmulden über Moorrenaturierungen bis zur Entsiegelung in Dörfern – entschärfen zudem Hochwasserspitzen für die Unterlieger an Lech und Donau. Eine wasserspeichernde Landschaft hilft uns allen, über Gemeinde- und Regionsgrenzen hinaus.